2017

Additive Fertigung auf dem Weg zum Produktionssystem

Dresden, 02. Oktober 2017 – Die WGP (Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik) suchte anlässlich der WerkstoffWoche vom 27. bis 29. September in Dresden in Sachen additiver Fertigung den Schulterschluss mit den Materialwissenschaftlern. „Wir wollen den Austausch mit den Werkstofftechnikern intensivieren, um vollumfängliche Produktionssysteme für additive Fertigung zu entwickeln“, erklärt der WGP-Professor Volker Schulze vom wbk des […]

WGP öffnet Fenster zu Produktion von morgen

Auf der EMO Hannover vom 18. – 23. September 2017 zeigen neun renommierte WGP-Institute Lösungen und Demonstratoren aus ihren Forschungsprojekten zur vernetzten Produktion und geben einen Einblick in die Fabrik der Zukunft. Die rund 650 m2 große Sonderschau industrie 4.0 area wird in Halle 25 zu sehen sein. Neben der Forschung finden praktische Anwendungen von […]

Montage – automatisiert und flexibel

Frei verkettete Montagesysteme ermöglichen Unternehmen eine Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch schnelle Anpassung an sich ändernde Bedingungen und verbesserte Auslastung ihrer Produktion. Kern dieser Organisationsform ist die individuelle Auftragsroute, welche für jedes einzelne Produkt eine flexible Montageabfolge ohne zeitliche oder räumliche Restriktionen ermöglicht. WGP-Wissenschaftler entwickeln derzeit im Projekt freeMoVe die erforderlichen intelligenten Leit- und Informationssysteme für die Auftragssteuerung und die Einbindung des Menschen.

3D-Druck aus der Cloud

Geringe Kosten, verkürzte Produktionszeiten, flexible und kundenindividuelle Produktion – die additive Fertigung bietet Forschung und Industrie viele Potentiale. Zumal die Nachfrage nach individualisierten Produkten künftig weiter zunehmen wird. WGP-Forscher haben nun eine Cloud geschaffen, in dem alle Bestandteile einer kompletten Prozesskette der additiven Fertigung vorliegen. Unternehmen, die ein Bauteil additiv fertigen wollen, finden hier erstmals alle für die Produktion notwendigen Teilmodule, die sie sich individuell zusammenstellen können.

Roadmap zu Industrie 4.0

Eine der größten Herausforderungen bei der Einführung einer Industrie 4.0-Strategie ist die Auswahl passender Technologien und Methoden. Hier setzt Intro 4.0 an, ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Einführung von Industrie 4.0 zu unterstützen. Ausgehend von konkreten Fragestellungen aus der Produktion entwickeln die Wissenschaftler einen allgemeingültigen Handlungsleitfaden.

Standards geschaffen

Industrie 4.0 steht für eine starke Vernetzung von Maschinen und intelligenten Systemen. Im Bereich von spanenden Werkzeugmaschinen eröffnen intelligente Werkzeuge neue Potentiale für eine flexible und kostengünstige Fertigung. Bisher wird die Schnittstelle zwischen dem intelligenten Werkzeug und der Maschinensteuerung herstellerindividuell ausgeführt. Das Forschungsprojekt BaZMod hat deshalb Lösungen erforscht, die einen standardisierten Daten- und Energieaustausch zwischen dem intelligenten Werkzeug und der Produktionsumgebung ermöglichen.

Kein Rattern dank intelligenter Werkzeuge

Man stelle sich einen Spant vor, also die Verstärkung eines Schiffsrumpfes – nur wesentlich größer und dünner. Denn Flugzeugrümpfe werden ebenfalls durch Spanten verstärkt. Diese Flugzeug-Spanten sind unter anderem aus hochfesten Aluminium-Legierungen gefertigt, bis zu 6 Meter lang und nur wenige Millimeter dünn. Wenn ein solcher Spant aus einem Block Rohmaterial herausgefräst wird, kann man sich leicht vorstellen, dass das Bauteil unter der Bearbeitung mit dem Werkzeug zu schwingen beginnt. Das wiederum hat zur Folge, dass die Oberfläche des Spants – oder anderer großer und dünnwandiger Bauteile – deutliche Unregelmäßigkeiten aufweist – ein absolutes Tabu. Zwei europäische Verbundprojekte bieten nun Lösungen an.

WGP hilft Unternehmen bei Digitalisierung

Das Bundeswirtschaftsministerium hat seit Januar 2016 elf regional verteilte Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren eingerichtet, viele davon mit WGP-Beteiligung. Sie dienen dem Mittelstand und dem Handwerk als Anlaufstellen rund um Digitalisierungsfragen. Ziele der Zentren sind Mobilisierung, Sensibilisierung und Begleitung der Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung. In Lernfabriken, unterschiedlichen Weiterbildungsformaten bis hin zur Vor-Ort-Unterstützung im eigenen Unternehmen bieten die Zentren praxisnahe Anschauungs- und Erprobungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Digitalisierungskontext an.

Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis

Auf der EMO Hannover vom 18. – 23. September 2017 wird die WGP mit zwei Veranstaltungen den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis verstärken. Angelehnt an das EMO-Motto Connecting systems for intelligent production organisiert sie gemeinsam mit dem Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und dem Konradin Verlag hierzu die 650 m2 große Sonderschau industrie 4.0 area in […]

WGP modernisiert ihren Internetauftritt

Darmstadt, 26. Juli 2017 –  Die WGP  ist seit gestern Abend mit einem neuen Internetauftritt online. Damit trägt der Zusammenschluss führender deutscher Maschinenbau-Professoren nicht nur den modernen technischen Gegebenheiten Rechnung, sondern bringt auch ihren Wunsch zum Ausdruck, die Öffentlichkeit vermehrt über aktuelle Entwicklungen in der Produktionswissenschaft zu informieren. Ziel ist, die Bedeutung der Produktion und […]