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„Robotic engineers are modern-day magicians, bringing inanimate objects to life.“ Ayanna Howard, US-amerikanische Spezialistin für Robotik, Hochschullehrerin und Unternehmerin
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Robotik und integrierter KI arbeiten wir gerade an einer ganz neuen Art von Produktion! Als wesentlicher Bestandteil der industriellen Automatisierung sollen sie auch kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglich, sich an die neuen Wettbewerbsbedingungen mit modularer Fertigung und flexibler Produktion anzupassen. Roboter haben nicht zuletzt das Potential, den aufkommenden Fachkräftemangel zumindest teilweise aufzufangen. Das ist bitter nötig, wie die Prognose des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Es geht davon aus, dass bis 2036 ca. 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen werden – 1,3 Millionen mehr als noch vor zwei Jahren angenommen. Wir müssen also die Weiterentwicklung der Roboter speziell für die Produktion dringend vorantreiben und sie mithilfe von KI immer mehr zu autonomem Handeln ertüchtigen. Dass wir mittendrin stecken in diesem Prozess, zeigen wir Ihnen in unserem Sommer-Newsletter: Um Produktion effizient zu gestalten, ist natürlich auch eine präzise Roboterführung vonnöten. So zeigen wir, wie Bahnfehler von Industrierobotern mithilfe von Kameras minimiert werden. Zudem können wir Prozesszeiten deutlich reduzieren, indem wir Handlings- und Messaufgaben in einen Greifer integrieren. Neue robotische Anwendungen kommen außerdem bei der Verdrahtung von Schaltschränken oder dem Montieren von Flugzeugtüren zur Anwendung – beides sehr zeit- und kostenaufwändige, weil manuell durchgeführte Prozesse. Mit derlei Ansätzen können wir die Produktivität unserer Wirtschaft steigern und uns im internationalen Wettbewerb behaupten. Der große Schub wird jedoch dadurch angestoßen, dass wir Roboter mit KI ausstatten und damit aktiv gegen den Mangel an ausgebildeten Facharbeiten in der Produktion entgegenwirken. Wer von alldem profitieren möchte, muss sich allerdings heute mit der Robotik beschäftigen! Viel Spaß und wertvolle Erkenntnisse bei der Lektüre wünscht Ihnen
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Eine Auswahl aus der Vielfalt der WGP-Projekte |
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Solarmodule an Häuserfassaden wirtschaftlich machen
match Hannover Im Zuge der Energiewende rückt die gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) weiter in den Fokus, da sie Fassaden als zusätzliche Energieflächen erschließt. WGP- Forschende entwickeln hierfür einen flexiblen Produktionsprozess, der unterschiedliche Solarmodule produzieren kann.
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Schaltschränke mit Robotern automatisch verdrahten
WZL Aachen Die Verdrahtung von Schaltschränken zählt zu den arbeitsintensivsten und fehleranfälligsten Prozessschritten in der industriellen Fertigung. Die WGP arbeitet daher mit KaiROS an der automatisierten Montage der Kabel. Für die innovative Schaltschrankfertigung bedienen sie sich intelligenter Robotik.
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Modularer Greifer integriert Monitoringfunktionen
IWP Chemnitz Im internationalen Forschungsprojekt GRIP, das von dem WGP-Institut IWP in Chemnitz koordiniert wird, entsteht ein innovatives, modulares Greif- und Überwachungssystem. Da Handhabung und Prozessanalyse gleichzeitig passieren, werden Prozesse und Produkte resilienter und nachhaltiger.
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Roboter lernen, Schwingungen zu vermeiden
LPS Bochum Wie können Roboter fragile oder flexible Objekte schneller bewegen, ohne Schwingungen auszulösen? Ein neues Sim-to-Real-Framework der WGP verbindet Reinforcement Learning, Simulation und reale Robotertests.
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Brückenkrane mit AR-Brille steuern
ITA Fraunhofer Brückenkrane können in der Intralogistik künftig intuitiv gesteuert werden. Im Forschungsprojekt KraNavi der WGP wird hierfür ein Robot-Operating-System (ROS) implementiert, das die Kommunikation zwischen [...]
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Embodied AI am Beispiel humanoider Roboter
IPA Fraunhofer Mit Embodied AI verlässt KI den rein digitalen Raum. Humanoide Roboter sind dafür das anschaulichste Beispiel – und eine doppelte Chance für die deutsche und europäische Industrie. Forschende des Fraunhofer IPA zeigen, wie Unternehmen diese Chance nutzen können.
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Bahnfehler von Industrierobotern drastisch reduziert
IWF Berlin Industrieroboter sind ein zentraler Bestandteil automatisierter Fertigung, jedoch durch ihre begrenzte Posegenauigkeit eingeschränkt. Das Projekt KamInGFK untersucht Tracking-kameras zur direkten Regelung der [...]
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Mobile Manipulation neu gedacht
IGCV Fraunhofer Eine neue Generation von Automatisierungssystemen wird mithilfe von KI und Augmented Reality die Automatisierung für alle zugänglich machen. Cobots lernen dabei einfach durch „zusehen“.
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Wiederaufbereitung wirtschaftlicher machen
WZL Aachen Die Reduktion von CO2-Emissionen sowie die Abhängigkeit von fossilen oder seltenen Rohstoffen erfordern die Transformation von einer linearen zu einer zirkulären Produktionswirtschaft. Dies bedeutet Herausforderungen für die Industrie, aber auch Chancen neue Geschäftsmodelle zu erschließen.
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Neuartige Kalibrierung macht Roboter flexibler
ISW Stuttgart Konventionelle Industrieroboter sind oft nur auf den Millimeter absolut genau. Neue Kalibrierverfahren verknüpfen physikalische Modelle mit KI-Ansätzen. Durch die Kompensation von Getriebeungenauigkeiten und thermischen Einflüssen lässt sich der Fehler auf wenige hundert Mikrometer reduzieren und damit neue Anwendungsfelder erschließen.
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Simulationsmodelle ganz einfach erstellen
WZL Aachen Wie lässt sich eine reale Produktionsumgebung mit all ihren heterogenen Produktionsdaten möglichst einfach und schnell in ein digitales, simulationsbereites Modell überführen? Was heute meist sehr aufwändig ist, soll mithilfe von KI vereinfacht und automatisiert werden. Auch nachgelagerte Prozesse sollen eingebunden werden können.
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Keine Handarbeit mehr bei Türmontage
IWU Fraunhofer Die Türen von Passagierflugzeugen werden überwiegend in Handarbeit montiert. Dies ist sehr zeitaufwändig und damit teuer. Der Einsatz von thermoplastischen Kohlefaserverbundmaterialien macht eine automatisierte Verschweißung möglich. Das neue Material- und Montagekonzept reduziert die Fertigungszeit um 96 % von 110 auf 4 Stunden.
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Autobatterien automatisiert demontieren
WZL Aachen Elektrofahrzeuge boomen – doch was passiert mit ihren Batterien? WGP-Forschende entwickeln im Projekt REVAMP smarte Lösungen für die automatisierte Demontage und Wiederverwertung von Lithium-Ionen-Batterien und ebnen so den Weg in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.
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Soziale Roboter für den Alltag von morgen
FAPS Erlangen Roboter sollen sozialer werden. In einem interdisziplinären Projekt arbeiten WGP-Forschende daran, den künftigen Kollegen beizubringen, wie sie Gefühle von Menschen erkennen, wann sie situationsgerecht unterstützen können oder auch welche Stimme von Menschen als angenehm empfunden wird.
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Shopfloor für Datenräume öffnen
Frankfurt, 13. Mai 2026 – Die WGP hat auf ihrer Frühjahrstagung vom 5. bis 8. Mai in Maastricht die Digitalisierung insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) adressiert. Angesichts der derzeitigen Krise der Industrie haben die Forschenden Vertreter aus Unternehmen, Politik und Verbänden eingeladen, um gemeinsam Wege für die Transformation zu finden. „Zwar gelingt es uns dank der regelmäßigen Kontakte zu Entscheidern des Bundesforschungs- und des Bundeswirtschaftsministeriums immer wieder, Themen der (...)
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Mit innovativem Know-how der Weltlage trotzen
Frankfurt, 20. März 2026 – Die neuen WGP-Seminare für technische Fach- und Führungskräfte starten – ein niedrigschwelliges Angebot, um insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen für eine resiliente und innovative Produktion fit zu machen. Die WGP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik), ein Zusammenschluss führender deutscher Professorinnen und Professoren, bietet insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen ihr hochaktuelles Know-how in ein- bis zweitägigen Seminaren an. (...)
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Über die WGP
Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik e.V. ist ein Zusammenschluss führender deutscher Professorinnen und Professoren der Produktionswissenschaft. Sie vertritt die Belange von Forschung und Lehre gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie bezieht Stellung zu gesellschaftlich relevanten Themen von Industrie 4.0 über Energieeffizienz bis hin zu 3D-Druck. Die WGP vereinigt 72 Professorinnen und Professoren aus 46 Universitäts- und Fraunhofer-Instituten und steht für rund 2.000 weltweit vernetzten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Produktionstechnik. Die Labore der Mitglieder sind auf einem hohen technischen Stand und erlauben den WGP-Professoren, in ihren jeweiligen Themenfeldern sowohl Spitzenforschung als auch praxisorientierte Lehre zu betreiben.
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Titelbild: Deutsche Messe AG
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