Die Industrie soll bis 2050 klimaneutral sein. So hat es die Politik beschlossen. Nach der Bundestagswahl rückt das Thema noch mehr in den Fokus. Diskutiert wird ein sehr viel kürzeres Zeitfenster um die Pariser Klimaziele noch zu erreichen. Und immer mehr Unternehmen behaupten heute schon von sich, klimaneutral zu produzieren. Sind wir auf dem richtigen Weg?

Diese Fragen beantwortet unter anderem Prof. Christoph Herrmann, Leiter Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF), TU Braunschweig. Weitere Gesprächspartner sind Michael Leppek, erster Bevollmächtigter und Geschäftsführer, IG Metall, Augsburg, und Carl Martin Welcker, Geschäftsführender Gesellschafter der Schütte GmbH, Köln, und bis Ende 2020 Präsident des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer).

Prof. Christoph Herrmann beschäftigt sich am IWF mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Industrie und ist der Meinung: „Wir müssen festhalten – wir sind nicht auf dem richtigen Weg.“ Es wurde das Label der Ökologie geschaffen, nun sind Unternehmen unter anderem auch selbst gefordert, sich auf den Weg zu machen, in dieser Nische Marktführer zu werden. Möglichkeiten gebe es jede Menge, allen voran zum Beispiel in der Fahrrad- oder auch der Textilbranche. Denn das sei gleichbedeutend mit Wohlstand auch für nachkommende Generationen. Das notwendige Know-how zu effizienter, nachhaltiger Produktion erhielten Mitarbeiter unter anderem an Universitäten, die sich mehr und mehr der Weiterbildung öffneten. Bestes Beispiel hierfür: die WGP-Produktionsakademie.

Ist Klimaneutralität bis 2050 demnach realistisch? Wie sieht der richtige Weg dahin aus?

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