Die Türen von Passagierflugzeugen werden überwiegend in Handarbeit montiert. Dies ist sehr zeitaufwändig und damit teuer. Der Einsatz von thermoplastischen Kohlefaserverbundmaterialien macht eine automatisierte Verschweißung möglich. Das neue Material- und Montagekonzept reduziert die Fertigungszeit um 96 % von 110 auf 4 Stunden.
Roboter sollen sozialer werden. In einem interdisziplinären Projekt arbeiten WGP-Forschende daran, den künftigen Kollegen beizubringen, wie sie Gefühle von Menschen erkennen, wann sie situationsgerecht unterstützen können oder auch welche Stimme von Menschen als angenehm empfunden wird.
Im Zuge der Energiewende rückt die gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) weiter in den Fokus, da sie Fassaden als zusätzliche Energieflächen erschließt. WGP- Forschende entwickeln hierfür einen flexiblen Produktionsprozess, der unterschiedliche Solarmodule produzieren kann.
Internationale Lieferketten stehen angesichts anhaltender geopolitischer, wirtschaftlicher und ökologischer Herausforderungen unter dauerhaftem Druck. WGP-Forschende aus Hannover entwickeln daher in einem BMFTR-geförderten Projekt ein „Resilienz-Cockpit“ und einen Baukasten für proaktives Management. Der anwendungsnahe, ganzheitliche Resilienz-Managementprozesses macht Unternehmen aller Größen und Branchen resilienter gegen äußere Störungen.
Wie lässt sich eine reale Produktionsumgebung mit all ihren heterogenen Produktionsdaten möglichst einfach und schnell in ein digitales, simulationsbereites Modell überführen? Was heute meist sehr aufwändig ist, soll mithilfe von KI vereinfacht und automatisiert werden. Auch nachgelagerte Prozesse sollen eingebunden werden können.
Die Verdrahtung von Schaltschränken zählt zu den arbeitsintensivsten und fehleranfälligsten Prozessschritten in der industriellen Fertigung. Die WGP arbeitet daher mit KaiROS an der automatisierten Montage der Kabel. Für die innovative Schaltschrankfertigung bedienen sie sich intelligenter Robotik.
Das internationale Forschungsprojekt GRIP, das von dem WGP-Institut IWP in Chemnitz koordiniert wird, entsteht ein innovatives, modulares Greif- und Überwachungssystem. Da Handhabung und Prozessanalyse gleichzeitig passieren, werden Prozesse und Produkte resilienter und nachhaltiger
Brückenkrane können in der Intralogistik künftig intuitiv gesteuert werden. Im Forschungsprojekt KraNavi der WGP wird hierfür ein Robot-Operating-System (ROS) implementiert, das die Kommunikation zwischen Mensch-Maschine-Schnittstelle, Aktorik und Sensorik ermöglicht. Das reduziert Fehler, optimiert Verfahrwege und beschleunigt den Transport.
Mit Embodied AI verlässt KI den rein digitalen Raum. Humanoide Roboter sind dafür das anschaulichste Beispiel – und eine doppelte Chance für die deutsche und europäische Industrie. Forschende des Fraunhofer IPA zeigen, wie Unternehmen diese Chance nutzen können.
Hochdynamische Märkte verlangen modulare und skalierbare Intralogistik. Das Projekt DiMoLo zeigt, wie mobile Manipulatoren und ein digitaler Ressourcenzwilling reale Betriebsdaten nutzbar machen und so einen wesentlichen Schritt hin zur Gestaltung zukünftiger Intralogistiksysteme leisten kann.
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